Tagebuch, sporadisch.

 

Liebe Leserinnen und Leser!Im November 2021 habe ich mit diesem Tagebuch begonnen und werde von Zeit zu Zeit thematisch etwas einstellen.
Im "Dialog" öffnet sich die Möglichkeit des Gedankenaustausches, der Kommentare ... . Meine Kontaktdaten finden Sie hier

Die jüngsten 5 Einträge werden angezeigt. Blättern Sie gerne zurück. Mit Hilfe der Suchfunktion können Sie die Seiten nach Monaten auswählen. Nützen Sie dafür das Format Monat-Jahr. Beispiel: 12-2021 führt Sie zu den Texten im Dezember 2021.

 

27.03.2026

 

Apokalypse wann?



Diese Geschichte gab es schon immer
„es wird alles immer schlimmer“
die Apokalypse steht angeblich bevor
begebt euch durch das heilige Tor
bekehrt euch, denn ihr seid auserwÀhlt
der Messias dann die Verbliebenen zÀhlt
und keinesfalls gehst du verloren
denn in der Endzeit bist du geboren
ob weltlich oder religiös erklÀrt
prophetisch wird der Appell verklÀrt
man soll sich schnell jetzt noch bekehren
und dann die falschen Prediger verehren

doch es gibt auch die weltlichen Novellen
der Untergang berechnet an Hand von Tabellen
so muss man sich nicht mehr bemĂŒhen
fĂŒr Umweltschutz schon gar nicht glĂŒhen
nur selbst bereit sein fĂŒr die letzte Stunde
dies macht jetzt ĂŒberall die Runde
denn das „nahe Ende“ ist wieder weitverbreitet
und ein Jeder sei darauf vorbereitet
der Fatalismus stellt sich ein
wer resigniert, bleibt jetzt allein

so war die Warnung erst eine religiöse
diese EnderzÀhlung von Gut und Böse

der Untergang wird jetzt auch amtlich bekundet
denn die Erde sei schon zu stark verwundet

der Mensch sÀge lÀngst am eigenen Ast
das Ende sei nahe unter des Klimas Last

Wir lassen uns nicht von Demagogen verfĂŒhren
sie wollen uns in unseren Ängsten berĂŒhren
die GeschÀftsidee, psychisch Labile zu binden
kann man zu allen Zeiten immer schon finden
manche Opfer geben dann alles gern her
vor dem „Weltende“ ist Ausbeutung nicht schwer

Lebe deine Zeit und freue dich am Leben
du hast auch den Anderen noch sehr viel zu geben
und fĂŒr das Heil des Planeten kann jeder was tun
man prĂŒfe selbst kritisch den eigenen Konsum












 

 

22.03.2026

 

Wenn LĂŒgen normal wird / USA / RUSSLAND u. a.






Man muss den Irrsinn nicht verstehen
wenn sie tĂ€glich lĂŒgen und verdrehen
gewissenlos wird die Wahrheit verbogen
und das Volk stÀndig angelogen
denn ihre Motive dienen dem eigenen Nutzen
die Journalisten sollen sich schnellstens verputzen
die Demokratie, Moral und Ethik sollen weg
was mĂŒhsam ist, dient nicht ihrem egomanen Zweck
so werden wir tĂ€glich vorgefĂŒhrt
die LĂŒgen schon bald niemand wirklich berĂŒhrt
die Wahrheit zu sagen, ist fast schon abnorm
was dem Narzissten dient, bekommt eigene Form

und gleiches geschieht tÀglich im weltweiten Netz
aus LĂŒgen, VerfĂŒhrung und Hass besteht diese Hetz

Als Kinder lernten wir die Wahrheit zu sagen
und sollten uns dies fĂŒr immer bewahren
denn darauf baut unser ganzes Zusammenleben
statt sich in diese schmutzige Spur zu begeben

der Widerspruch gegen den Irrsinn soll sich entfalten
damit Demagogen unsere Werte nicht spalten















 

 

19.03.2026

 

Zeit neuer Kriege




Erloschen ist die letzte Hemmung
der große Krieg begann im Kleinen
die halbe Welt jetzt in Beklemmung
die Unsichtbaren sind am Weinen

und tÀglich sehen wir die Bilder
und haben noch GlĂŒck auf unserer Insel
Vergeltung, Hass werden immer wilder
wer achtet schon auf das Gewinsel

ihr habt kein Herz und kein Gewissen
und wĂ€get euch in protziger FĂŒlle
doch hinter schmutzigen Kulissen
wirkt eines Tages Gottes Wille

denn trotz dem Gift, das ihr verteilt
wird Wahrheit, Liebe neu entstehen
von zugefĂŒgtem Leid geheilt
werden Kummer, TrÀnen so vergehen









 

 

25.02.2026

 

AnlĂ€sslich d. Christl. Fastenzeit habe ich mir vorgenommen, einmal komplett auf SĂŒĂŸigkeiten zu verzichten. Wenn man im Supermarkt nicht gerade nur GemĂŒse einkauft, ist dies gar nicht so einfach, industriezuckerfrei zu leben, da sich ĂŒberall die Zuckerfallen verbergen. Es könnte natĂŒrlich auch jede andere Jahreszeit sein, die den Menschen motiviert, endlich von einer unangenehmen Gewohnheit bis hin zur Sucht, Abstand zu nehmen. Mir ist zuletzt das Gesundheitsrisiko bei Zucker noch einmal klarer geworden: Übergewicht, Diabetes II, OrganschĂ€den, Herz- Kreislauf u. a. Eigentlich alles bekannt bis hin zur nachgewiesenen LebenszeitverkĂŒrzung, wenn es sich bereits um eine (oftmals nicht bewusste) Sucht handelt.
Doch es gibt viele Möglichkeiten, eine Fastenzeit einzulegen. Zurzeit wird das „online-Fasten“, auch das Internet – und Smartphone- Abstinenz hervorgehoben. Sicher vollkommen zu Recht. Es ist doch mittlerweile unfassbar, wie viele Menschen tĂ€glich viel zu viele Stunden auf einen Bildschirm starren. Vor allem mĂŒssen die schon von diesen Medien abhĂ€ngigen Kinder herausbegleitet werden und ihnen Erlebnisse im echten Leben nahegebracht werden; in der Natur, mit Tieren, mit Freunden mal eine Zeit ohne „online- Ablenkungen“, mit persönlichen Erfolgserlebnissen (z. B. sich nicht am Erfolg und der Selbstdarstellung von sogenannten Internet-stars zu messen)
Eine Fastenzeit ist immer gut. Danach könnte Maß, Menge und Gleichgewicht leichter fallen, egal in welchem persönlichen Feld „gefastet“ wurde.

 

Der Lustverderber


Die Zuckersucht wird unterschÀtzt
das Thema ist ungern besetzt
der Mensch will sich gerne belohnen
Problem sind nur die Dimensionen
ob Schokolade, Torten, Eis, Konfekt
die sĂŒĂŸe Gier wird nicht versteckt
enthemmt der Zugriff, die Auswahl groß
die Werbung schießt so richtig los

Es fÀngt bei kleinen Kindern an
unendlich schon der Zuckerkram
ob Limo, Saft oder Osterei
der Zucker schon im Kinderbrei
Belohnungsschema frĂŒh aktiviert
Das Hirn dabei manipuliert
viel spÀter ist man dann erkrankt
der Zuckerindustrie sei dies verdankt
Diabetes, Herz, Kreislauf und Nieren
man kann das Leben frĂŒh verlieren

Gemeint sind viele Blutzuckerfallen
die Warnungen doch meist verhallen
denn harmlos ist ja keine Sucht
sie trifft dich irgendwann mit Wucht

viel Weißmehl dazu ist auch nicht gut
wirkt zuckerÀhnlich sodann im Blut
die Ballaststoffe sind die bessere Wahl
und weniger Kohlenhydrate in unserem Mahl

doch gibt es auch die Lustverderber
fanatische Asketen sind die Bewerber
die kleinen Freuden schon verfluchen
dann zielgerecht die Opfer suchen
und stÀndig Andere belehren
die eigene Abstinenz dabei verehren
sie prahlen mit ihrem Gesundheitswissen
und machen Jedem ein schlechtes Gewissen

denn unbedingt sei zu betonen
der Mensch darf sich manchmal belohnen
und hin und wieder ein StĂŒck Kuchen
ist keineswegs gleich zu verfluchen

wie immer entscheidet Maß und Menge
man treibt die Gier so in die Enge.































 

 

08.02.2026

 

Namen und Gesicht zeigen


Ein Mensch der stöbert oft im Netz
und trifft dabei auf sehr viel Hetz
er wagt es dann zum ersten Mal
und spĂŒrt, ihm bleibe keine Wahl
zu dulden den verbreiteten Schmutz
denn die Betroffenen brauchen Schutz
er nimmt so seinen Mut zusammen
im Netz die LĂŒgen zu verdammen

was nun passiert, wird oft berichtet
und Nichts davon ist nur erdichtet
von Vielen wird er stark beleidigt
sein Appell von wenigen verteidigt
die Drohungen reichen bis zum Mord
und er sei nicht sicher an keinem Ort

die Wut, der Hass entlÀdt sich tÀglich
der rechtsfreie Raum ist unertrÀglich
anonym versteckt sich gern die Memme
der tÀgliche Schmutz gleicht einer Schwemme

Ein Mensch mit guter Absicht schrieb
zurĂŒck die ErnĂŒchterung noch lĂ€nger blieb
doch einmal konnte es ihm gelingen
die innere Abwehr zu bezwingen
nicht schweigsam die LĂŒgen zu ertragen
ĂŒber die neue Welt sich nur beklagen



und spÀter reifte in ihm noch mehr Kritik
so schrieb er direkt an die Politik
sie sollten endlich dafĂŒr plĂ€dieren
die Hassbotschaft aus dem Netz zu isolieren:

den eigenen Namen muss jeder nennen
und sich zu seinem Text bekennen
dies kann den Autor dazu zwingen
von KrÀnkung und Hass dann abzubringen

dieser erste Schritt sei jetzt geboten
danach verteile man die Noten
an jene, die mit Respekt noch schreiben
in wĂŒrdevollem Umgang bleiben
die Anderen, die sich nicht daranhalten
mit Hetze die Gesellschaft spalten
werden rechtlich konsequent verpflichtet
fĂŒr den Schaden, den sie angerichtet.

Ein Mensch ist immer wieder froh
denn zuhause ist der Ton nicht roh
keiner kann sich hier verstecken
sein wahres Gesicht dabei verdecken
den freundlichen Umgang zu erleben
sei andernorts auch zu erstreben.